#aufbruch – Wo mich mein Herz hinführte

Ausbildung, Studium und seit 2013 diverse Jobs und Arbeitgeber – ich fühlte mich eigentlich „angekommen“ in meinem Beruf als Personalerin. Meinen letzten Job hatte ich als Teamleitung in einer Agentur. Ich liebte das Agenturleben.
Und dennoch gab es zig Tätigkeiten, die nicht in mein Stellenprofil fielen, ich sie dennoch ausübte, da wir Personalmangel im Team hatten. Also lernte ich neue Bereiche kennen und kann heute stolz zurück blicken, was ich alles noch dazu gelernt habe. (Personalcontrolling – um Himmels willen, das wollte ich niiiiie machen …. Heute sage ich: ich kann auch das und feiere mich ;))

Im Spätsommer 2020 habe ich erneut das Gespräch mit meiner Chefin gesucht, um ihr zu sagen, dass ich unzufrieden war. Unzufrieden mit all den Dingen, die in meiner Verantwortung lagen – nicht nur, dass immer noch aufgrund von Personalmangel zu viel zu tun war, sondern auch die Tatsache, dass meine Tätigkeiten einfach nicht die waren, die mir Freude machten, geschweige denn für die ich eingestellt wurde. 
Leider war das eine Sackgasse zu dieser Zeit. Covid machte es uns allen nicht leicht. 

Ich fuhr einen Tag später in den Urlaub. Italien. Sonne. Berge. Meer. Seen. Wein. Alles war dabei. Und ganz schnell auch meine Entscheidung: Ich würde den Job an den Nagel hängen!
Ich hatte keinen Plan, keine konkrete Idee. Aber es war mir kaum etwas anderes zuvor so klar gewesen, wie diese Entscheidung. 
Gestärkt wurde die Entscheidung durch den klaren Gedanken, dass ich zwar einige Male den Arbeitgeber gewechselt hatte, sich jedoch immer wieder eine Art von Unzufriedenheit einstellte. Lag das echt immer am Arbeitgeber? 
Nein. 
Es lag daran, dass ich zwar meinen Job gut kannte und auch konnte, aber erfüllte er mich so richtig im tiefsten inneren – so richtig von Herzen? Nein. Ups. 
Dazu kam, dass ein schwacher Gedanke in Richtung Coaching irgendwo in meinen hintersten Gehirnwindungen waberte. Nichts wirklich Handfestes. 

Aber: Ich hörte auf mein Herz. Auf das, was mir Freude bereitete. 

Ich kam aus dem Urlaub wieder und es dauerte wirklich keine Woche, als ich erneut mit meiner Chefin sprach und das ganze recht zügig mit ihr abwickelte. Zum 31.12.2020 war ich also aus dem Angestelltenverhältnis raus. 

Einen Plan hatte ich bis dahin noch immer nicht so recht. 

Der erste „Zufall“ (ich glaube nicht an Zufälle – hatte ich das schon erwähnt?) war im November, als ich „zufällig“ auf ein kostenloses live Seminar von Laura M. Seiler stieß, an dem ich teilnahm. Am Ende des Seminars wurde auf das Angebot der Rise Up And Shine University von Laura hingewiesen, die direkt zum Jahresbeginn starten sollte. 
Hier hörte ich auf meine Intuition und meldete mich an. Die RUSU brachte mir so viele neue Erkenntnisse auf meinem Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Der Grundstein für so vieles weitere war gesetzt. 

Aber kurz noch mal zurück zu dem nächsten „Zufall“, nachdem ich mich für die RUSU entschieden hatte: Ende November fanden die Greator Live Days statt. Nie zuvor davon gehört. Wie erfuhr ich davon? „Zufällig“ … durch eine Story eines Coaches (bei Instagram) von dem ich nie wirklich was verfolgte. Wann erfuhr ich davon? Freitags abends gegen 21:00 Uhr – der Nachteil: Sie waren schon im vollen Gange, da sie Freitags, samstags und sonntags stattfanden … Mist … und nun? Dann die Erkenntnis, dass ich mich noch anmelden konnte und eine Aufzeichnung von dem Abend erhalten würde. Mega! 
Daraufhin setze ich mich direkt hin und schaute ich noch ab 22 Uhr die Aufzeichnung, um am Samstag voll dabei sein zu können. Sonntags hatten sie mich. Ich war so on fire. Ich bewarb mich „einfach nur so“ mal für ein Gespräch mit Greator. Naja .. einfach nur so, war wohl etwas zu leichtfertig, denn wozu bewerben, wenn man nicht wirkliches Interesse hat? Ich war begeistert aber wie immer in meinem Leben tat ich mich auch bei dieser Entscheidung etwas schwer. Direkt erkannten wir: das ist ein Thema, was ich mir in der Ausbildung angucken könnte. Haha. Super. Ertappt. 
Ich hörte auf meine erste Intuition …so viel Freude und Lust auf eine Sache zu haben, ist das beste Indiz, um Dinge zu tun. Klar, es sollte auch noch mal überdacht werden. Aber ich entschied mich letztlich nach (herje finally) fünf Tagen dafür. Und ich habe es nicht bereut!!

Ich blicke nun zurück auf 10 Monate voller emotionaler Achterbahn (vor allem gegen Ende), wunderbarer Erkenntnisse und zauberhaften Menschen, die mich auf dem Weg begleitet haben. 

Die Methode passt einfach soooo gut zu mir. Was ich nämlich bis hierhin noch nicht verraten habe: Die beiden Greator Coaches Christina und Walter Hommelsheim, die die Methode der liegenden Acht ins Leben gerufen haben, haben ihr eigenes Programm (unabhängig von Greator) und das heißt „herz über kopf“. Da mein Name (herz-blick) zu dem Zeitpunkt schon feststand, konnte ich meinen Augen kaum glauben.
Dazu kam, dass die Methode ganz stark ins Gefühl führt und somit tief ins Herz geht. 
Wie kann das bitte nicht zu mir passen? 😉 

Nun habe ich das Zertifikat in der Hand und darf mich zertifizierter Greator Coach nennen. Und bin dazu noch Ambassador. Ich feiere mich dafür schon die zweite Woche. Und das ist gut so. Denn ich habe früher meine Erfolge so gut wie gar nicht gefeiert. Ich konnte es nicht. Jetzt klappt es immer besser! Allein diese Erkenntnis macht mich so happy, stolz und vor allem dankbar für diesen Weg! Denn nur durch die Persönlichkeitsentwicklung konnte ich erkennen, dass ich mich nicht feiern kann, dass ich es mir nicht erlaube – und nur so konnte ich es auflösen. 

…hach ich könnte ewig weiter schreiben. Das ist nur der Anfang, wie alles begann. Schau dich gerne weiter in meinem Blog um. 

Viel Liebe für dich
Michaela

Hinweis

Ich bin weder Ärztin, noch Therapeutin oder Psychologin, bei einer Krankheit oder psychischen Störungen kann ich Dir nicht helfen. Hier bitte ich Dich, einen geeigneten Arzt oder Therapeuten aufzusuchen.

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