#schlechtelaune

Meine Güte, ich dachte ja, wenn ich mich selbständig mache, kann ich tun und lassen was ich will – und was ist? Pustekuchen. Gar nichts.
Es ist Montag und ich wache – wie leider so oft in letzter Zeit – auf und denke: Scheiße, das Wochenende ist vorbei!
Kennste? Wunderbar. Dann sind wir schon zu zweit.
Mein Problem daran ist: So möchte ich nicht leben. Ich möchte frohen Mutes aufstehen. Egal wann und egal welcher Tag es ist.
Es kann doch nicht sein, dass ich dafür hier auf der Erde bin, um mich ständig dabei zu ertappen, dass irgendwas „nicht richtig“ läuft.
Aber was tun?
Ich hab heute wirklich miese Laune gehabt irgendwann … habe mich getraut in meinem Netzwerk mal zu fragen, was sie tun, wenn sie sich so fühlen … usw… das hat geholfen. Zumindest habe ich gemerkt, dass ich nicht alleine bin und dass es immer – ja, wirklich immer – einen Menschen gibt, der reagiert und „da ist“.
Inzwischen hat sogar eine geschrieben, dass sie sich jetzt auch erklären kann, warum sie sich gerade auch nicht so fühlt wie sonst. (Dabei ging es wieder mal um ein paar wirre Energien, denen wir ausgesetzt sind)
Zurück zu mir. Was habe ich dann gemacht – ich wusste, die beste Abhilfe ist die Annahme. Annehmen was ist. Akzeptieren, annehmen und loslassen. Gut,…das klingt immer so einfach. Leider ist es das ja nicht immer. Aber: ich habe mir dann gedacht, dass ich ja durchaus auch überlegen kann, was mir gut tun würde… was könnte ich jetzt gerade machen, damit meine Laune sich bessert.
Und ich kam auf die Idee mich an mein Puzzle zu setzen.
Uff. Große Herausforderung, da ich bzw. mein Verstand mir direkt suggerierte: Aber mit Puzzeln verdienst du kein Geld!
Dennoch habe ich mich hingesetzt und gepuzzelt. Und weißt du was? Es tat gut! Ich habe – wieder mal – gemerkt wie einfach es ist, dass sich kleine Teile ineinander fügen – ob ich weiß was ich tue oder nicht. Denn oft erkennt man ja gar nicht zwingend, ob ein Puzzleteil in ein anderes reinpasst. Und dann der unerwartete Erfolg. Einfach machen.
Ich übertrage das inzwischen auch häufig auf meinen Alltag.
Es tut gut. Diese Bild von „es fügt sich“ … wie beim puzzeln.
So oder so kann ich sagen, dass meine Laune etwas besser ist. Ich hatte zwar auch das ein oder andere Telefonat und die ein oder andere gute – und auch schlechte – Unterhaltung. Aber es ist ok.
Es darf alles sein. Auch, dass ich jetzt diesen Blogeintrag schreibe, war null geplant. Eigentlich sollte ich etwas anderes fertig machen – für meinen nächsten Termin. Aber auch da erlaube ich mir jetzt einfach das Sein.
Bahnbrechend ist es vielleicht gerade nicht. Aber mir hilft es. Und das ist das was zählt. An erster Stelle ist es wichtig, was ich möchte.
Weißt du was du möchtest? Wonach dir gerade ist? Was dir gerade in diesem Moment gut tun würde? Nein? Dann lade ich dich ein inne zu halten und zu überlegen. Denn das ist was, was wirklich, wirklich gut tut und deine Stimmung wirklich ändern kann – wenn du nur bewusst etwas tust, was dir gerade gut tut und dich ein Stückchen besser gelaunt macht.

Viel Liebe für dich
Michaela

Hinweis

Ich bin weder Ärztin, noch Therapeutin oder Psychologin, bei einer Krankheit oder psychischen Störungen kann ich Dir nicht helfen. Hier bitte ich Dich, einen geeigneten Arzt oder Therapeuten aufzusuchen.

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